Schlagwort: Rechtsform

Kapitalgesellschaft oder Personengesellschaft?

Eine der zentralen Fragen in der Gründungsphase ist die nach der passenden Rechtsform für das Vorhaben. Eher das Einzelunternehmen oder die Personengesellschaft mit geringen Hürden und wenig Formalitäten bei der Gründung? Oder doch eher die Kapitalgesellschaft mit dem Schutz des Privatvermögens?

Von der Personengesellschaft zur Kapitalgesellschaft

Die Mehrzahl der Gründer starten in Deutschland mit einer Personengesellschaft. Doch wann sollte man sie umwandeln und wie funktioniert das? GO AHEAD hat dazu mit Steuerberater Uwe Diekmann gesprochen. Er ist Partner und Geschäftsführer der GDS Gruppe mit Sitz in Köln und Baar/Zug in der Schweiz.

Wozu brauche ich einen Steuerberater?

Existenzgründer verzichten häufig auf einen Steuerberater. Die Kosten sollen eingespart werden und das bisschen Steuern macht man gerade selbst. Warum dies schnell sehr kostspielig werden kann, darüber sprach GO AHEAD mit Steuerberater Uwe Diekmann. Er ist Partner und Geschäftsführer der GDS Gruppe mit Sitz in Köln und Baar/Zug in der Schweiz.

Das Holding-Modell

Wer heute gründet, kümmert sich in aller Regel um ?normale? Rechtsformen. Dabei kann es bereits zu Beginn der unternehmerischen Tätigkeit sinnvoll sein, auf eine Holdingstruktur zu setzen.

Denn mit der Beteiligung einer Kapitalgesellschaft an einer oder mehreren weiteren Kapitalgesellschaften schaffen Sie eine echte steuerliche Gestaltungsmöglichkeit. Der deutsche Gesetzgeber gibt diese selbst in § 8b Körperschaftsteuergesetz vor.

Rechtsform für das Wachstum

In der Februarausgabe der Zeitschrift Markt und Mittelstand ist ein interessanter Artikel zur Frage, welche Rechtsform für ein wachsendes Unternehmen am sinnvollsten ist. War dies lange die GmbH & Co. KG durch die Verbindung der Vorteile von Kapital- und Personengesellschaft, widmet sich der Artikel ausführlich der SE ? der europäischen Aktiengesellschaft. Die hat bei Unternehmen mit mehr als 2.000 Mitarbeitern zudem noch einen Vorteil in Bezug auf die Mitbestimmung.

Beispiel Schlecker zeigt Bedeutung von Haftungsbeschränkung

Seit einigen Tagen ist die Drogeriemarktkette in Insolvenz und bundesweit in den Schlagzeilen. Seither wissen wir alle auch, dass dieses große Unternehmen in der Form eines eingetragenen Kaufmannes geführt wurde – ohne jede Haftungsbeschränkung für den Inhaber. Selbst wenn die Familie Schlecker nicht bereits (so wird zumindest berichtet) das vorhandene Vermögen in das Unternehmen gesteckt hätte, würde Unternehmensgründer Anton Schlecker jetzt voll persönlich haften.