TGIF – Wie erfolgreiche Entrepreneure vorm Wochenende arbeiten

Endlich ist Freitag und das Wochenende ist zum Greifen nah. Die Arbeitswoche ist so gut wie überstanden und der Spruch „Thank God It’s Friday!“ drückt die Vorfreude auf zwei wohlverdiente freie Tage aus. Viele Arbeitnehmer sind am Ende der Woche gedanklich nur noch halb bei der Sache und arbeiten erst am Montag produktiv weiter. Selbstständige können sich diesen Luxus meistens nicht leisten, sie müssen auch freitags volle Leistung erbringen und haben dabei ihre eigenen Arbeitsrituale.

Laut einer Umfrage der Jobsuchmaschine Indeed entschwinden 94% aller Angestellten verfrüht ins Wochenende, nämlich bereits vor 16 Uhr. Für erfolgreiche Entrepreneure ist dies undenkbar. Elon Musk, Gründer von Tesla und dem Raumfahrtunternehmen SpaceX, arbeitet beispielsweise 100 Stunden die Woche. Da gibt es keine ausgedehnten Mittagspausen und auch keine Wochenenden. Sicherlich ein extremer Fall – aber schaut man ihm oder auch anderen großen Unternehmern über die Schulter, lassen sich ein paar wertvolle Tipps ableiten, wie sich ein Arbeitstag bestmöglich strukturieren lässt. Vor allem der Freitag bietet Platz für Aufgaben und To-dos, die an den übrigen Tagen zu kurz kommen. Dabei entscheidet gerade das Ende einer Woche darüber, wie produktiv sich die nächste Arbeitswoche gestaltet. Und last but not least: Wer am Freitag noch viel schafft, kann an den freien Tagen besser abschalten und die Akkus aufladen.

Networking und Kontakte pflegen

Der Gründer von MyMuesli, Hubertus Bessau, versucht jeden Freitagmittag von Terminen freizuhalten, um mit jemandem aus dem Team oder der befreundeten Gründerszene essen zu gehen. Solche gemeinsamen Lunchverabredungen sind eine ideale Gelegenheit, sich über wichtige Dinge auszutauschen, die in normalen Business Meetings keinen Platz finden. Auch bietet sich der Nachmittag dafür an, Telefonate zu erledigen, alte Kunden nochmal zu kontaktieren oder einfach bei den Mitarbeitern vorbeizuschauen und sich für eine gute Woche zu bedanken. Kurz vorm Feierabend hat sich die Hektik der Woche meist gelegt und über ein „Ich wünsche ein schönes Wochenende“ freut sich jeder.

Platz aufräumen und neue Woche vorbereiten

Es klingt banal, wirkt aber Wunder: Bevor man den Arbeitsplatz verlässt und sich in die Wochenendpläne stürzt, hilft es ungemein, den eigenen Schreibtisch und den Posteingang aufzuräumen. Nichts ist schlimmer, als montagmorgens vom Chaos erschlagen zu werden und direkt am Wochenanfang keinen Überblick zu haben. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann sich auch schon die wichtigsten To-dos für die neue Woche aufschreiben und den Kalender entsprechend sortieren. Das schafft Struktur und macht das eigene Arbeiten effizienter.

Brainstorming und Meilensteine definieren

Die meisten Gründer und Jungunternehmer sind Vertriebler, Produktentwickler und Marketingleiter in Personalunion. Die Aufgaben stapeln sich dementsprechend und es geht unter der Woche nur darum, täglich das „abzuarbeiten“, was anfällt. Dabei bleibt oftmals kaum Zeit, die eigene Geschäftsidee fundiert weiterzuentwickeln und das „Big Picture“ im Auge zu behalten. Wenn es freitags im Büro ruhiger wird, bietet es sich an, die erreichten Meilensteine der Woche Revue passieren zu lassen und die nächsten Langzeitziele zu definieren. Wer sich vor dem Wochenende bewusst etwas Zeit fürs Recherchieren und Brainstorming einräumt, nimmt sich den Druck, wohlmöglich am Sonntagmorgen übers Business nachdenken zu müssen.

Wie gehen Sie ins Wochenende? Hören Sie Freitagmittag schon auf zu arbeiten, oder arbeiten Sie als Gründer auch am Samstag und Sonntag durch? Erzählen Sie uns davon!

Beitragsbild: Sharon_Mendonca

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