„Die Limited ist international bekannter als die GmbH“

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Josef H. Euler ist Geschäftsführer der IPM Frankfurt Limited. Bereits vor 10 Jahren hat er sein Unternehmen mit Hilfe von GO AHEAD gegründet. Im Interview blickt er zurück auf 10 Jahre Erfahrungen mit der Rechtsform Limited – in Deutschland und auf internationalen Parkett.

GO AHEAD: Herr Euler, würden Sie sich und Ihr Unternehmen, die IPM Frankfurt Limited, kurz vorstellen? Was ist Ihr Geschäftsmodell?

Josef H. Euler: Wir betreiben eine Internationale Personalberatung für Expatriates, die nach Deutschland kommen oder aus Deutschland in andere Länder versetzt werden.

Vor zehn Jahren haben Sie bei GO AHEAD Ihre Limited gegründet. Wie kam es zu dieser Unternehmensgründung? Wie lief die Zusammenarbeit mit GO AHEAD?

Josef H. Euler: Wir betrieben die Aufgabenstellungen seit Jahren für ein großes internationales Chemieunternehmen. Nach dessen Auflösung waren wir gefragt, die Kontinuität für einige Nachfolgegesellschaften sicherzustellen. Somit kam es natürlich auf eine schnelle Reaktion an.

GO AHEAD hat uns damals vor 10 Jahren umfassend und vor allem schnell bei der Gründung der IPM Frankfurt Limited unterstützt. Die Gründung mit allem Drum und Dran dauerte gerade mal drei Tage.

Sie bewegen sich mit Ihrem Business auf internationalen Parkett. Wie kommt die Limited bei internationalen Kunden und Partnern an? Was sind Ihre Erfahrungen?

Josef H. Euler: Wir betreuen mehrheitlich internationale Kunden, die sich in keiner Weise an unserer Rechtsform, der Limited, stören – ganz im Gegenteil, die Limited ist international auf jeden Fall bekannter als die GmbH.

In Deutschland gibt es einige Vorbehalte gegenüber der Limited als Rechtsform. Welche Erfahrungen haben Sie hierzulande gemacht?

Josef H. Euler: Gleich nach der Gründung ging es um die Einrichtung einer Bankverbindung, um eine Telefonleitung und um Kontakte zu Behörden, auch zur IHK. Ich will mir hier die Auflistung der durchlittenen Erfahrungen sparen, nur so viel: sehr entgegenkommend war man bei all diesen Stellen nicht. Sei es, dass man bei der Telekom als Limited keinen Mobiltelefonvertrag abschließen konnte. Sei es, dass man als Limited kein Bankdarlehen bekommen hätte – was bis heute auch nicht notwendig war. Aber all dies ist Vergangenheit – schauen wir in die Zukunft.

Wie fällt Ihr Resümee nach 10 Jahren Limited aus?

Josef H. Euler: Ich würde den zurückgelegten Weg in gleicher Weise nochmals gehen. Insider wissen, dass es zwar Mehraufwand und Know-how erfordert, eine Limited zu betreiben, aber GO AHEAD bietet sachgerechte Unterstützung an, auf die man problemlos zurückgreifen kann. Der Limited als Rechtsform begegnet man in Deutschland oftmals immer noch mit unangemessener Voreingenommenheit und vor allem wenig global ausgerichteter Denkweise. Ich würde mir wünschen, dass sich das ändert. Das passt nicht in eine globale Welt.

Vielen Dank für das Interview

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